Ich liebe meine Tochter über alles, aber machmal, ja manchmal, da fühl ich mich wie in einem schlechten Film!

Kennt ihr das? Ihr freut euch auf den Urlaub und die Tage davor sind vollgepackt mir allen möglichen Dingen? So geht es wohl jedem, der Kinder hat. Bei mir kommen durch die Selbstständigekeit halt noch ein paar Dinge mehr dazu. Unter anderem: noch schnell alle Kundenbestellungen abarbeiten und versenden. Erst wenn das erledigt ist, kann ich meine freien Tage auch wirklich genießen. So auch jetzt vor Ostern.

Also habe ich Mittwoch noch schnell alles bei Hermes abgeben und bin Freitag äußerst entspannt mit Kind und Kegel nach Kroatien aufgebrochen. Alles? Nein, ich korrigiere: fast alles! Denn mein Kind hatte wohl andere Pläne…

Sonne, Stand und Meer
Sonne, Stand und Meer

Monk sei Dank…

Wie jede Woche nehme ich mir Donnerstag oder Freitag ein paar Minuten Zeit um den Versandstatus meiner Päckchen aus der Vorwoche zu überprüfen (mein Göga findet das immer äußerst übertrieben, aber mein innerer Monk braucht ab und an auch etwas Aufmerksamkeit). So auch letzten Donnerstag. Nur, da wurde mir dann gleichzeit heiß und kalt. Ein Päckchen wurde gar nie im Paketshop abgegeben. Ein Päckchen mit Inhalt, den ich nicht nochmals habe. Ein Päckchen war wie vom Erdboden verschluckt. Einfach so verschwunden.

Und mit verschwunden meine ich verschwunden. Ich hab das ganze Studio auf den Kopf gestellt, zu Hause die Küche auseinandergenommen und meine bessere Hälfte hat das Auto von rechts auf links gedreht. Aber nichts! Nada! Das Päckchen war einfach weg. Ich also mit dem Gedanken zu Bett, dass mir morgen wohl ein nicht so erbauliches Kundengespräch bevorsteht.

So schöne Tage...
So schöne Tage…

Frühstück löst viele Probleme…

Freitag Morgen: mein Kind sitzt beim Frühstück, ich – in der verzweifelten Hoffnung, dass das Päckchen plötzich über Nacht aus dem Nichts aufgetaucht ist – schaue mich suchend in der Küche um. Kind interessiert: “Mama, was suchst du da?” Ich, etwas verzweifelt: “Ein Päckchen…” Kind total abgebrüht: “Das hab ich aus deiner Tasche rausgenommen.” Ich, etwas schrill – eventuell: “Und wo hast du es hingetan?” Kind, schulterzuckend: “Weiß ich nicht mehr. Hast du schon im Kühlschrank geschaut?” (Sidenote: Göga hat mal sein Portemonnai mit den Einkäufen in den Kühlschrank gepackt und tagelang gesucht…)

Im Kühlschrank war es dann nicht. Das wusste ich zwar schon vorher, aber sicherheitshalber hab ich trotzdem nochmals nachgesehen. Im Kinderzimmer war es auch nicht. Sondern hinter der Couch. Ich weiß zwar nicht warum, aber offenbar war das wohl der geeignetes Aufbewahrungsort! 4-Jährige sind schon was tolles…

Machen eure auch sowas? Hoffentlich, geht es nicht nur mir so… Und an die Kundin, die jetzt leider unverhofft länger warten musste, wie geplant: tut mir sehr leid, aber wie das Leben eben machmal so spielt!

Eure
Elisabeth

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